Erinnerungsschreiben werden pauschal versandt

Vorab: Vielen Dank für diese Informationen! Seit Wochen rege ich mich über den Zensus auf.

Da mein Mann und ich ein Haus besitzen, erhielten wir den Fragebogen für den Zensus.

Nicht ganz freiwillig haben wir den Fragebogen ausgefüllt und diesen unfrei pünktlich in den Briefkasten eingeworfen.

Am heutigen 29. Juli wurde uns ein weiterer Fragebogen zugesandt, leider können wir die ID nicht mit dem ersten Fragebogen vergleichen, da wir diese nicht notiert hatten.

Dem zweiten Fragebogen lag ein Erinnerungsschreiben bei, in diesem wurde formuliert:
“… ich möchte Sie an mein Schreiben vom 09.05.2011 erinnern. Bisher habe ich von Ihnen noch keine Rückmeldung erhalten. … und senden diese/n im beiliegenden Rückumschlag innerhalb von 14 Tagen … zurück. Sollten Sie in der Zwischenzeit bereits geantwortet haben, dann betrachten Sie dieses Schreiben als nichtig.”

Nun stellt sich uns die Frage: Ist unser Fragebogen nun angekommen oder nicht?

Da wir es wissen wollten, rief ich unter der angegebenen Rufnummer an. Die Warteschleife dauerte eine gefühlte Ewigkeit, als wir dann endlich einen Gesprächspartner hatten, äußerte dieser, dass die Erinnerungen pauschal versandt wurden, da die Antwortquote recht gering war. Der Mitarbeiter am Telefon wollte danach unsere Namen und Telefonnummer haben, um den Eingang zu prüfen. Er teilte uns mit, dass diese Prüfung bis zu zwei Monate dauern könne.

Etwas unzufrieden bin ich mit mir, dass ich meine Angaben preisgegeben habe. Was wird dort mit meinen Daten nun gemacht? Die Behörde unterstellt allen Hauseigentümern, dass diese nicht geantwortet haben – ich denke es ist die Unfähigkeit der beteiligten Behörden, Personen und Software.
Mit viel angestauten Ärger über diese zwielichtige Angelegenheit
G.B. (rs)