Niedersachsens Volkszählung: Teuer, unsicher, unklar

In einer Pressemitteilung von heute beklagt die hannoversche Ortsgruppe des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung die unzureichende, unbestimmte und verfassungsbedenkliche Ausgestaltung des Entwurfs zum Niedersächsischen Ausführungsgesetz zur Volkszählung 2011.

Ihre konkrete Kritik am Gesetzestext haben die Hannoveraner in einer vierseitige Sammlung von Kritikpunkten zusammengetragen und veröffentlicht.

Der AK Vorrat Hannover berichtet weiterhin von einer Umfrage, die vor kurzem von seinen Mitgliedern in der Innenstadt Hannovers durchgeführt wurde und die nicht nur bestätigt, dass die überwiegende Mehrheit der Menschen noch gar nichts von der Volkszählung gehört hat, sondern auch zeigt, dass fast alle Passanten die bußgeldbewehrte Pflicht zur Beantwortung aller gestellten Fragen eindeutig ablehnen.